Binäre Optionen und Martingale-System

Martingale ist eines der Wett-Systeme, welches öfters in Glücksspiel verwendet wird. Das Martingale-System basiert auf dem folgenden Prinzip: Der neue Wetteinsatz soll nach jedem Verlust verdoppelt werden. Der Profit sei dann so gut, dass er die verlorenen Wetten ausgleichen soll und noch besser, der Wetter soll guten Gewinn dazu verdienen.

Im Bereich der Binäroptionen wird es besser erklärt durch ein Beispiel: Falls Sie eine 60-Sekunden Option für 5 USD gekauft haben und davon haben Sie einen Verlust bzw. out-of-the-money gekriegt. Ihre nächste Anlage soll höher sein, genauer gesagt 10 USD. Falls der nächste Versuch auch keinen Profit bringt, die dritte Anlage beträgt 20 USD.

Das Problem des Martingale-Systems liegt darin, dass je mehrmals man hintereinander Geld verliert, desto höher die nächste Anlage ist. Die steigert exponentiell. Also, die Theorie klingt tatsächlich anziehend, aber die Realität spricht klar: Niemand hat eine unbegrenzte Menge Geld u die Anlagen ständig erhöhen.

Allerdings der Binärhandel so wie Handel an Finanzmärkten im Allgemeinen verlässt sich auf kein Glück. Es geht um Analyse des Vermögenswertes, der gerade gehandelt wird. Das heißt, es ist unwahrscheinlich, dass der Anleger wiederholend hintereinander Geld verliert. Aufgrund davon ist es eigentlich möglich das Martingale-System benutzen, um Ihre Handelsrisiken zu hedgen.

Anti-Martingale System

Die Kehrseite der Medaille ist das Anti-Martingale-Handelssystem. Die Erklärung ist nach dem Namen ganz klar – Die nächste Anlage nach dem Verlust soll verringert werden. Der Händler erhöht seine Anlage lediglich falls er zuvor gewonnen hat. Beide Systeme, sowohl das Martingale als auch das Anti-Martingale, haben gewissere Beschränkungen und das soll beachtet werden. Jedenfalls braucht der Händler Nerven aus Stahl und dazu noch ausreichenden Anlagekapital. Die oben genannte Systeme sind daher nicht für Anfäger geeignet, ganz abgesehen von den Kleingläubigen.

Martingale-System und Kelly-Kriterium
Diese Methode basiert eher auf Statistik, nicht auf Wahrscheinlichkeit. Besser erklärt: Das Martingale-System behauptet, dass für eine Anzahl X von Münzwürfen eine Regel gilt, dass bei jeder Kopfseite der anschließende Wurf wahrscheinlich die Zahlseite sei.

Das Kelly-Kriterium dient dazu, die Anlage bzw. Menge Geld zu entscheiden. Im Wesen ist das Kelly-Kriterium eine mathematische Formel und wurde von einem Forscher John Larry Kelly Jr. in AT & T Bell Laboratories entwickelt. Die Anleger oder Spieler benutzen die Formel um den optimalen Bankroll Prozentsatz zu berechnen und daher den längerfristigen Profit zu maximieren. Alle Broker auf http://www.binaerbroker.net